Therapieformen und Behandlungsmöglichkeiten von Spielsucht
Aber auch das soziale Umfeld ist als Faktor nicht zu vernachlässigen. Bekanntschaften und Kontakte direkt im Spieler-Milieu, nicht intakte Familienverhältnisse oder ein ungesundes soziales Umfeld steigern die Gefahr der Glücksspielsucht. Laut diversen wissenschaftlichen Studien ist der typische Glücksspieler männlich, um die 30 Jahre alt und konsumiert regelmäßig Alkohol und Nikotin. Aber obwohl die Zahlen eigentlich klar sein sollte, ist zu erwähnen, dass Männer mit Glücksspielen besser umgehen können als Frauen. Für die meisten Spielerinnen und Spieler ist das Spiel eine aufregende Freizeitbeschäftigung, ein kleiner Nervenkitzel zwischendurch und wenn dann noch ein Gewinn abfällt – war es sogar noch ein erfolgreiches Spiel. Wenn man keine wirkliche Kontrolle mehr über die Einsätze hat und wenn das soziale Umfeld leidet.
Schafft der Patient dies, erlebt er sich in einer Distanz zum Glücksspiel, was ihm ein Gefühl der Wirksamkeit vermittelt – ein erster Schritt in Richtung der Bewältigung der Spielsucht. Nicht zuletzt kann eine Spielsucht zu psychischen Problemen führen. Spielsüchtige sind emotionaler und geraten in Stresssituationen leicht außer Kontrolle. Die häufigsten Folgen sind finanzielle Probleme und soziale Isolation.
Kennen Sie noch eine Selbsthilfegruppe, Beratungsstelle oder Klinik für Spielsüchtige? Dann empfehlen Sie uns doch die Adresse und helfen so anderen Spielern. Bietet auf dhs.de eine Postleitzahlensuche an, mit deren Hilfe Beratungsstellen vor Ort aufgelistet werden. Mehr Informationen zur Glücksspielsperre finden Sie unter check-dein-spiel.de,einem Angebot des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Eine Spielersperre kann als Selbstsperre von der spielsüchtigen Person eingerichtet werden.
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Die Integration von Betroffenenperspektiven ist dabei ein wichtiger Schritt hin zu einer wirklich inklusiven Suchttherapie für Jugendliche. Die suchttherapeutischen Angebote für Jugendliche in Deutschland haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und versuchen zunehmend, geschlechtsspezifische Aspekte zu berücksichtigen. Dennoch zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass sowohl in der Struktur als auch in der Umsetzung noch deutliche Unterschiede und Lücken bestehen. Neben biologischen und psychologischen Faktoren spielen auch kulturelle Aspekte eine zentrale Rolle. In der deutschen online casinos paysafecard Gesellschaft werden Jungen oft zu mehr Risikobereitschaft ermutigt, während Mädchen stärker mit Schönheitsidealen und sozialer Anpassung konfrontiert sind. Solche gesellschaftlichen Erwartungen wirken sich direkt auf das Suchtrisiko und die Wahl der Suchtmittel aus.
Medikamentenmissbrauch und Medikamentenabhängigkeit sind in Deutschland weit verbreitet. Dabei gibt es bestimmte Substanzen, die besonders abhängig machen können. Geprüft durch die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. Sie können telefonisch, persönlich vor Ort oder auch im Internet wahrgenommen werden. Eine Heilung ist aber immer, in jeder Phase der Spielsucht, möglich.
Bitte nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit, um uns bei der Verbesserung unserer Website zu helfen. Wie ihr Nutzen und ihre Risiken gesellschaftlich bewertet werden, ist historisch und kulturell bedingt und durchaus wandelbar. In Europa entwickelt sich die legale Stimmung immer weiter und es werden Bemühungen getätigt, eine sichere Umgebung für die Spieler zu schaffen.
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Mit dieser Einführung soll ein Bewusstsein für die Relevanz des Themas geschaffen werden. Die Art und Weise des Glücksspiels ist entscheidend, für das Auftreten einer Spielsucht. Je nachdem, wie häufig etwas im Glücksspiel passiert und wie kontrollierbar der Verlauf des Spiels ist, entwickelt sich eine Abhängigkeit. Erfolgt häufiger ein Kontrollverlust, ist die Bindung an das Spiel höher, wie zum Beispiel bei Glücksspielautomaten. Die Ursachen der Spielsucht sind vielfältig und umfassen sowohl psychologische als auch soziale und umweltbedingte Faktoren spielen eine Rolle, wenn man die Spielsucht bekämpfen möchte. Wenn Du glaubst, dass Du ein Problem mit Glücksspielen hast, solltest Du professionelle Spielsuchthilfe in Anspruch nehmen.
Dieses muss zusammen mit dem Glücksspiel angesprochen werden muss, damit die Behandlung erfolgreich ist. Ungeachtet des Geschlechts wird der direkte Geldgewinn als Hauptmotivation der Spieler bezeichnet. Während einige Menschen das Glücksspiel als harmlosen Zeitvertreib ansehen, betrachten andere es als ein ernstes Problem, das erhebliche negative Folgen haben kann. Ungeachtet der persönlichen Ansichten über das Glücksspiel bleibt die Tatsache bestehen, dass das Glücksspiel eine riesige Industrie ist, die jedes Jahr Milliarden von Dollar an Einnahmen generiert.
Die Entwicklung einer Spielsucht ist wie bei den meisten anderen Süchten ein langsamer Prozess. Mann oder Frau werden nicht von einem auf den anderen Tag spielsüchtig. Frauen fangen später an zu spielen, gleiten auch seltener in die Spielsucht ab, wenn es aber geschieht, geht es schneller als bei Männern. In kürzerer Zeit gibt es dann meist schwerwiegendere Folgeprobleme wie Überschuldung, Entfremdung vom sozialen Umfeld und Problemen mit ihrem Selbstbild. Bei Männern werden Symptome des pathologischen Spielens durchschnittlich nach 3,5 Jahren offenbar. Die Casinoindustrie hat seit langem geschlechtsspezifische Unterschiede im Spielverhalten erkannt und Marketingstrategien entwickelt, die auf unterschiedliche Demografien abzielen.
Dies geht zumindest teilweise auf die bisherige stereotype Vorstellung zurück, dass Glücksspiel eine männlich-dominierte Aktivität sei. Obwohl sich in den letzten Jahren die Verteilung der Geschlechter in Online Casinos ausgeglichen hat, fehlt gerade auch in der Behandlung der Spielsucht eine gewisse Anpassung an das weibliche Geschlecht. Leider haben die damit verbundenen Maßnahmen in einigen Fällen auch dazu geführt, dass unabhängig vom Geschlecht, Spieler Casinos und Online-Casinos mit unterschiedlichen Lizenzen aufsuchen. Die Behandlung muss dem Menschen angepasst werden und Frauen fallen bei der momentanen Vorgehensweise öfter durchs Raster als Männer. In der Regel gibt es ein zugrunde liegendes Problem, das die Menschen anfällig für Spielsucht macht.
- Während einige Menschen das Glücksspiel als harmlosen Zeitvertreib ansehen, betrachten andere es als ein ernstes Problem, das erhebliche negative Folgen haben kann.
- Der durchschnittlich zu erwartende Gewinn ist bei Glücksspielen immer negativ.
- Diese Angebote richten sich grundsätzlich an alle Jugendlichen, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft.
- Traumatisierung als Bestandteil der BiografieZusätzlich berichten pathologische Glücksspielerinnen häufiger über psychische Probleme als krankhafte Glücksspieler.
Menschen mit einer Glücksspielsucht verspüren ein starkes Verlangen nach Glücksspielen, bei denen sie Geld oder Wertgegenstände als Einsatz verwenden. Sie können mit dem Glücksspiel nicht aufhören, selbst wenn sie hohe finanzielle Verluste erleiden, sich verschulden und durch ihr Verhalten ihre Familie, ihre Partnerschaft oder ihren Beruf gefährden. Menschen mit einer Glücksspielsucht können nicht mit dem Glücksspiel aufhören, obwohl es häufig negative Folgen für ihre finanzielle Situation, ihr Privatleben und ihren Beruf hat.
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Beispielsweise bevorzugen Männer eher High-Stakes-Spiele wie Poker oder Blackjack, während Frauen Low-Stakes-Spiele bevorzugen. Es wird angenommen, dass diese Unterschiede auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen sind, darunter soziale und kulturelle Einflüsse, biologische Unterschiede und persönliche Vorlieben. So sind etwa Geldspielautomaten nicht nur in zugangsbeschränkten Spielhallen zu finden, sondern häufig auch in frei zugänglichen Gaststätten oder anderen Unterhaltungseinrichtungen. Insbesondere das Internet und die Verwendung von Smartphones erleichtern den Zugang zu Glücksspielangeboten.
Häufig führen persönliche Probleme oder Stress auf Arbeit dazu, dass Menschen mit dem Glücksspiel beginnen. Betroffene Personen suchen nach Wegen, um negative Gefühle zu verdrängen oder zu vergessen. Sie suchen Trost in Glücksspielen und hoffen, darüber ihr Glück (wieder) zu finden. Lee et al. (2008) untersuchten, warum mehr Frauen an Koronar- und Herz-Kreislaufproblemen sterben. Sie stellten fest, dass eine lebensrettende Herz-Katheterisierung bei Männern häufiger vorgenommen wird. Die Ärzte schätzten das Risiko beider Bevölkerungsgruppen falsch ein.
Nur so lassen sich Angebote schaffen, die dem tatsächlichen Bedarf junger Menschen gerecht werden und ihnen einen sensiblen wie unterstützenden Zugang zur Hilfe ermöglichen. Zunächst einmal wird geschaut, ob eine ambulante Therapie oder eine stationäre Therapie angebracht ist. Stehen andere Störungen zudem im Vordergrund, werden diese nach Abwägen, zuerst behandelt. Ein erster wichtiger Faktor aus verhaltenstherapeutischer Sicht ist die Identifikation von dysfunktionalen Gedanken und Verhaltensweisen, die im Zusammenhang mit dem Glücksspiel stehen. Um die Spielsucht zu bekämpfen, ist dies entscheidend, da nur so Muster, Auslöser und die Motivation beim Glücksspiel verstanden werden können. In der elften Version der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) wird die Spielsucht als eigene Diagnose im Bereich der Impulskontrollstörungen genannt.
Einschlägige Studien zum Thema Spielsucht haben mehrfach nachgewiesen, dass sich Frauen durch Glücksspiele von emotionalem Stress und Sorgen befreien bzw. Bei Männern hingegen ist die Motivation für die Geldspiele in der Aussicht auf Gewinne oder in der Ausübung von Macht begründet. Gerade bei Frauen geht das Suchtverhalten meist einher mit weiteren psychischen Problemen oder Störungen. Die Betroffenen versuchen mit dem Glücksspiel ihren Problemen zu entkommen, was allerdings die Probleme verstärken und die Spielsucht manifestieren kann.
Mädchen haben oftmals andere Erwartungen und Wünsche an suchttherapeutische Angebote als Jungen. Ein besonderer Bedarf besteht an geschützten Räumen, in denen sie sich sicher fühlen können. Weibliche Jugendliche wünschen sich häufig weibliche Bezugspersonen im therapeutischen Team sowie eine stärkere Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Themen wie Körperbild, Selbstwertgefühl oder sexuelle Identität. Die Spielsucht zu bekämpfen, ist ein herausfordernder Prozess, der Zeit, Geduld und Unterstützung erfordert.
Online-Casinos wissen, dass der Gender-Effekt nicht wirklich auf die gleiche Weise wie in einer stationären Umgebung wirkt. Die meisten Casinos ohne Lizenz haben die Popularität des Spielens bei beiden Geschlechtern erkannt. Frauen legen mehr Wert auf eine unkomplizierte Ablenkung, um sich vom Stress zu befreien. Die erste Anlaufstelle für Betroffene und ihre Angehörigen sind meistens Beratungsstellen, die Suchtgefährdete über Spielsucht und ihre Behandlungsmöglichkeiten informieren. Darüber hinaus bieten einige Beratungsstellen auch ambulante Entwöhnungstherapien an. Der Zweck dieses Artikels ist es, geschlechtsspezifische Unterschiede im Spielverhalten darzustellen und wie sich diese Unterschiede in den Marketingstrategien der Casinoindustrie widerspiegeln.
Ungeachtet des Geschlechts wird der direkte Geld-gewinn als Hauptmotivation der Spieler bezeichnet. Die Geselligkeit ist für Männer mehr von Bedeutung, da Frauen kaum in Spielbanken, Spielhallen oder anderen Geldspielgeräte gehen. In Umfragen ist bisher aufgefallen, dass Männer mehr Gründe für das Spielen angeben als Frauen. Aufregung ist einer der Hauptgründe für das Spielen, weiterhin konkurrieren sie gern gegen andere Spieler in Turnieren. Süchte einzugestehen ist für viele nicht leicht, für Frauen jedoch noch schwieriger. Spielsucht bei Frauen ist heute noch ein sehr stigmatisiertes Thema.
Vor Beginn einer ambulanten Therapie erfolgt ein Erstgespräch, in dem der Krankheitsverlauf, der Leidensdruck, die psychosozialen Folgen wie berufliche oder familiäre Probleme bzw. Danach folgt die Motivationsphase, die im Normalfall drei Monate dauert. In dieser Zeit werden die Patienten generell von zwei Psychotherapeuten betreut, außerdem finden jede Woche Gruppensitzungen statt, die der Aufklärung bzw. Nach der Motivationsphase erfolgt eine neun- bis zwölfmonatige Rehabilitation, in der die Therapieziele erarbeitet werden. Dabei werden der Krankheitsverlauf und seine Auswirkungen nachvollzogen sowie das Spielverhalten reflektiert.
Fernsehlotterien sind dagegen bei Frauen stärker nachgefragt als bei Männern. Insgesamt nahmen im vergangenen Jahr 44,7 Prozent der Männer und 33,5 Prozent der Frauen an Glücksspielen teil. An Sportwetten nehmen in Deutschland laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fast viermal so viele Männer teil als Frauen. Entsprechend häufiger sind Männer in Wettbüros und auf der Rennbahn zu finden. Im deutschen gesellschaftlichen Kontext gewinnt das Thema der Suchttherapie bei Jugendlichen zunehmend an Bedeutung. Gerade in den letzten Jahren wurde immer deutlicher, dass geschlechtsspezifische Aspekte eine zentrale Rolle in der Entwicklung, Prävention und Behandlung von Suchterkrankungen spielen.